Immobilienmarkt Schweiz 2026

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Immobilienmarkt Schweiz 2026

PartNET AG · 9.10.2025 · aktualisiert 25.6.2026

Titelbild zum Artikel „Immobilienmarkt Schweiz 2026“

Wer sein Haus in der Schweiz verkaufen möchte, steht vor wichtigen Entscheidungen. Ohne Erfahrung kann es schnell teuer und nervenaufreibend werden. Ein strukturierter Ablauf spart Zeit und sorgt für ein besseres Ergebnis. Hier erfahren Sie, wie der Hausverkauf professionell gelingt.

  • Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen im 1. Quartal 2025 um ca. 1,5 % gegenüber dem Vorquartal ( UBS ).

  • Bei Mehrfamilienhäusern wurden im 2. Quartal 2025 +0,7 % mehr bezahlt (IAZI-Index) ( IAZI AG – CIFI SA ).

  • Rund 36 % aller dauerhaft bewohnten Wohnungen in der Schweiz werden von den Eigentümern selbst bewohnt – einer der niedrigsten Werte in Europa ( Bundesamt für Wohnungswesen BWO ).

  • Für 2025 wurden weitere Preissteigerungen prognostiziert: +3,4 % bei Eigentumswohnungen und +3,0 % bei Einfamilienhäusern.

  • Im 1. Quartal 2025 stiegen die Mieten bei Neuabschlüssen um durchschnittlich +1,8 %, getrieben durch knappe Angebotslage und starke Nachfrage ( PwC Immospektive 2025 ).

  • Trotz leicht gestiegener Hypothekenzinsen liegen die Zinssätze insgesamt immer noch unter dem Niveau des Vorjahres, was Wohneigentum wieder attraktiver macht ( SMZH ).

  • Weiterhin moderate Preissteigerungen (+2–3 %), insbesondere in urbanen Zentren und attraktiven Lagen.

  • Der Mietmarkt bleibt angespannt: steigende Nachfrage durch Zuwanderung, knapper Neubau.

  • Hypothekarzinsen könnten sich stabilisieren, bleiben aber im historischen Vergleich niedrig.

  • Politische Entwicklungen wie die mögliche Abschaffung des Eigenmietwertes ( Wikipedia ) könnten die Rahmenbedingungen für Eigentümer verändern.

  • Der Markt zeigt weiterhin Preisdruck nach oben – insbesondere für hochwertige Liegenschaften in guten Lagen.

  • Eigentum bleibt attraktiv, aber der Anteil an Selbstnutzern bleibt tief – viele wohnen weiterhin zur Miete.

  • Für Käufer und Verkäufer sind heute Timing, Marktkenntnis und Strategie entscheidend.

  • Professionelle Beratung gewinnt an Bedeutung, um Risiken bei Finanzierung, rechtlichen Fragen und Verkauf zu vermeiden.

  • Kooperationen mit Treuhändern, Juristen und Architekten werden für Eigentümer immer wichtiger, da komplexe Projekte interdisziplinäres Know-how erfordern.

2026 wird ein Jahr der Anpassung. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen sich auf ein Marktumfeld einstellen, das weiterhin von steigenden Preisen, regulatorischen Veränderungen und hoher Nachfrage geprägt ist. Wer frühzeitig handelt und sich professionell beraten lässt, kann Risiken minimieren und Chancen optimal nutzen.

Die Immobilienberatung ist für Private, Firmen & Investoren oder Familien nicht mehr weg zu denken, um Fehler stets zu meiden.

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Ein Berater weiss ganz genau, was sich derzeit auf dem Immobilienmarkt tut, was realistisch ist und was nicht. Mit unserem Wissen sind wir in der Lage, Verkäufer und den Käufer zusammen zu bringen – das spart Zeit und Geld.

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Immobilienmarkt Schweiz im Wandel – Preise, Investoren, Perspektiven

Der Schweizer Immobilienmarkt gilt seit Jahrzehnten als einer der stabilsten weltweit. Doch Stabilität bedeutet nicht Stillstand. Wer heute kauft, verkauft oder investiert, begegnet einem Markt im Wandel – mit neuen Preisrealitäten, veränderten Investorenstrategien und strukturellen Verschiebungen, die sich 2026 weiter akzentuieren.

Was die Preise heute treiben

Die Schweizerische Nationalbank hat die Zinsen auf 0.25% gesenkt – und damit die Nachfrage nach Wohneigentum neu befeuert. Hypothekarzinsen sind wieder attraktiver, die Kaufbereitschaft steigt. Doch das allein erklärt den Markt nicht. Entscheidend ist die strukturelle Angebotsknappheit: zu wenig Neubau, zu hohe Baukosten, zu langer Planungshorizont. Solange sich daran nichts ändert, bleibt der Aufwärtsdruck auf die Preise bestehen – vor allem in den Agglomerationszentren Zürich, Genf und Basel.

Gleichzeitig tritt eine stärkere Differenzierung ein: nach Lage, Qualität, Energiestandard und Nutzungsflexibilität. Objekte in B-Lagen mit veraltetem Energiestandard und ohne Sanierungsplan geraten unter Druck. Käufer und Finanzierer rechnen die künftigen Sanierungskosten heute konsequent ein – das wirkt sich direkt auf die Bewertung aus.

Die Zuwanderung von Fachkräften in die Metropolitanräume hält an. Der Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt, die Leerstandsquoten historisch tief. Das stützt die Preise – vor allem im Mietwohnungssegment.

Institutionelle Investoren: selektiver, aber aktiv

Pensionskassen und Versicherungen sind nach wie vor die grössten Immobilieninvestoren der Schweiz. Doch ihre Strategie hat sich verschoben. Das einfache Sammeln von Core-Objekten in Toplagen weicht einer differenzierteren Betrachtung: Energieeffizienz, ESG-Konformität und die Finanzierbarkeit künftiger Sanierungsmassnahmen sind heute feste Bestandteile jeder Investitionsprüfung.

Gleichzeitig wächst das Interesse an Value-Add-Strategien: Nachverdichtungen, Umnutzungen von Büroflächen, energetische Sanierungen mit kalkulierbarem Wertsteigerungspotenzial. Wer heute ein Objekt an institutionelle Käufer verkaufen möchte, tut gut daran, diese Kriterien bereits im Vorfeld zu erfüllen – oder zumindest einen glaubwürdigen Plan vorzulegen.

Ausländische Investoren bleiben durch den Lex Koller eingeschränkt. Das Interesse – insbesondere aus dem Nahen Osten, aus Asien und Nordamerika – ist jedoch ungebrochen. Indirekte Zugänge über kotierte Immobilienfonds und Anlagestiftungen werden weiter genutzt.

Strukturwandel bei Gewerbe- und Büroflächen

Der Büromarkt hat sich seit der Pandemie strukturell verändert. Der Homeoffice-Anteil ist dauerhaft höher als vor 2020 – das reduziert den Flächenbedarf pro Kopf, verändert aber auch die Anforderungen an die Fläche selbst. Gefragt sind heute flexible, gut erschlossene Flächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Klassische Grossraumbüros in Randlagen ohne Ausstrahlung kämpfen mit Leerständen.

Im Gegenzug profitieren Nutzungsarten, die von der Digitalisierung und den verkürzten Lieferketten angetrieben werden: Logistik- und Last-Mile-Flächen sind stark nachgefragt, Rechenzentren gelten bei institutionellen Investoren als neues Core-Segment mit stabilen, langfristigen Cashflows.

Für Eigentümer von gemischten oder gewerblichen Liegenschaften bedeutet das: Die Nutzungsstrategie ist heute mindestens so wichtig wie die Lage. Wer Flächen vermietet, die sich in zehn Jahren nicht mehr zeitgemäss nutzen lassen, hat ein Bewertungsproblem – unabhängig davon, wie attraktiv die Adresse ist.

Regulatorischer Druck als Werttreiber – oder Wertrisiko

Die MuKEn, steigende CO₂-Abgaben – 2026 bei CHF 135 pro Tonne – und verschärfte Anforderungen an Heizungsersatz verändern die Kosten-Nutzen-Rechnung für Gebäudeeigentümer. Wer eine Liegenschaft mit fossiler Heizung und schlechtem Energieausweis hält, wird mit steigenden Betriebskosten, erschwerten Finanzierungen und sinkender Attraktivität für ESG-konforme Mieter konfrontiert.

Das ist kein Zukunftsszenario mehr – es passiert bereits. Banken berücksichtigen den Energiestandard bei der Hypothekenvergabe. Institutionelle Käufer gewichten den GEAK stärker als früher. Und grosse Unternehmensmieter wählen Flächen nach dem Gebäudestandard aus, weil sie selbst Net-Zero-Commitments einhalten müssen.

Der regulatorische Druck ist also nicht nur eine Kostenfrage – er ist ein Marktstrukturthema. Eigentümer, die heute in energetische Qualität investieren, sichern sich morgen breiteren Zugang zu Käufern, Mietern und Kapital.

Was das für Eigentümer im Kanton Zürich bedeutet

Der Kanton Zürich ist der tiefste und liquideste Immobilienmarkt der Schweiz. Das bietet Chancen – aber auch wenig Spielraum für Fehler bei Bewertung, Positionierung und Transaktionsstrategie. Wer heute verkaufen oder refinanzieren möchte, sollte drei Fragen klären: Entspricht die energetische Qualität meiner Liegenschaft den Anforderungen, die institutionelle Käufer und Banken heute stellen? Ist die Nutzungsstrategie zukunftsfähig – oder hängt der Wert an einer Nutzungsart, die unter Druck gerät? Und sind meine Mietverträge so gestaltet, dass ich handlungsfähig bleibe, wenn Sanierungsbedarf entsteht oder sich Nutzeranforderungen ändern?

Diese Fragen haben keine generischen Antworten. Sie hängen vom Objekt, von der Lage und von den Zielen des Eigentümers ab.

Sie möchten einschätzen lassen, wie Ihre Liegenschaft im aktuellen Marktumfeld positioniert ist? PartNET begleitet Eigentümer im Kanton Zürich bei Bewertung, Transaktionsvorbereitung und Vermietungsstrategie – mit Marktkenntnis und ohne Interessenkonflikte. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.

Sie möchten den Wert Ihrer Liegenschaft einordnen? Auf unserer Seite zur Immobilienbewertung finden Sie Informationen zum weiteren Vorgehen.

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